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Atelier Beinert geht mit überarbeiteter Fassung ins Netz

Atelier Beinert geht mit überarbeiteter Fassung ins Netz

Zur Internetseite der besonderen Art zählt der neue Auftritt des Münchner Ateliers.

 

München, 14. Januar 2001. Wie in allen Disziplinen zeigt der Gestalter Wolfgang Beinert auch in diesem Genre Innovationsgeist. Entgegen dem Trend setzt er auf eine sehr informationslastige Konzeption. Keine Flashanimationen, keine verwirrenden Bilderfluten, keine unendlichen Ladezeiten. Diese Website besticht durch konsequentes Design, Übersichtlichkeit, eine logische Struktur und ein außergewöhnlich breitgefächertes inhaltliches Angebot. Der Erfolg gibt Beinert recht. Seit gerade zwei Wochen steht die neue Seite im Netz und bereits haben sich die Klicks mehr als verdoppelt. Allein in der ersten Woche konnte das Münchener Atelier mehr als 4.500 direkte Zugriffe verbuchen und jeder, der seinen Weg in den Beinertschen Infopool gefunden hat, schaute sich durchschnittlich 37, einige User sogar bis zu 200 Seiten an.

Atelier Beinert geht in überarbeiteter Fassung ins Netz.

Atelier Beinert geht in überarbeiteter Fassung ins Netz.

 

Oberste Priorität für den Relaunch hatte die klare Gestaltung des Layouts. Die kleinen Piktogramme, von denen man oft nicht wußte, für was sie stehen sollen, wurden entfernt. Die Oberfläche deutlich abgespeckt, damit der User nicht im Sumpf des Überangebots zu versinken droht. Weniger ist bekanntlich manchmal mehr. Übrig bleiben die wirklich essentiellen Elemente, die jedoch nicht weniger Inhalt hinter sich verbergen. Die Navigation ist leicht benutzbar, transparent strukturiert und durch die typografische Gestaltung unmissverständlich. Und für diejenigen, die nicht die Zeit für eine ausführliche Erkundungstour auf eigene Faust mitbringen, gibt es auch das Angebot einer „geführten“ Tour, die in fünf Minuten die Highlights der Seite zusammenfasst.

Die angenehme Übersichtlichkeit bringt nicht notwendigerweise Fantasielosigkeit mit sich. Das beweist vor allem das anspruchsvolle Design der Rubrikseiten. Im Gegensatz dazu sind die reinen Textseiten, wie z.B. Vorträge, oder Pressemitteilungen, sehr schlicht gehalten, um eine maximale Lesbarkeit zu erreichen. Form und Funktion verschmelzen so zu einer harmonischen Einheit. Seine Arbeiten lässt Beinert für sich selbst sprechen. Thematisch geordnet werden sie beispielsweise in der Rubrik Design durch einen raffinierten Aufzug zugänglich gemacht und da die Abgründe der Beinertschen Kunst mit bloßem Auge schon nicht mehr erkundbar sind, stellt der Designer auch die nötigen Tiefenlichter bereit. Sehr aufmerksam! Nach geschmackvoller Wegbereitung kommt bei der finalen Präsentation schließlich der Fotograf zum Zug. Erstklassige Bilder gewähren einen stimmungsvollen Einblick in das vielschichtige und detaillierte Schaffen des Gestalters und Typografen.

Bis jetzt wurden bereits über 100 Arbeiten, z.B. für Leica, BMW oder das Goethe-Institut, digitalisiert und es werden ständig mehr. Sehr außergewöhnlich erscheint vor allem der inhaltliche Ansatz, da heute doch fast jede Werbeagentur nur noch mit Kurzslogans arbeitet. In Beinerts Augen eine Unsitte, der er sich keinesfalls anschließen kann. Seine Zielsetzung ist eine völlig andere: Wissen darf nicht geheimgehalten, sondern muss verfügbar gemacht werden. Er sieht nicht den Nachteil, dass seine Arbeiten kopiert werden könnten, sondern den Vorteil eines offenen Wissensaustauschs.

Diese Transparenz ermöglicht dem Kunden, sich ein klares Bild vom gebotenen Leistungsspektrum und den zu erwartenden Kosten zu machen. Eine Vorgehensweise, die die üblichen Probleme zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer bereits im Keim erstickt. Darüber hinaus bietet diese Offenheit auch Inspiration und Ansatzpunkte für Kritik bei Kollegen und Studenten. Nur so hat Design eine Chance, sich weiter zu entwickeln und an Qualität zu gewinnen. Beinert leistet hier Pionierarbeit; er hat einen Internetauftritt kreiert, der für jeden etwas bietet, sei es für den Designinteressierten, einen Künstler, den potentiellen Kunden oder auch einen leidenschaftlichen Surfer. Er lädt Kollegen ein zum Kontakt, stellt sein Wissen in Form von Vorträgen zur freien Verfügung und hat sogar einen Presseservice eingerichtet. Mit seinem Relaunch hat Beinert den Grundstein gelegt für eine einzigartige Online-Plattform in dieser Branche. Hier kommt alles zusammen, was mit Design, Fotografie und Typografie zu tun hat. Auf weitere Entwicklungen kann man gespannt sein.

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Wolfgang Beinert | Graphic Design Studio
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