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Horst Moser

Event

Horst Moser: Paul Renner

Ateliergespräch mit Horst Moser am 29.4.2010 im Atelier von Wolfgang Beinert in Berlin über den Schriftgestalter und Typographen Paul Renner.

 

Der Münchner Editoral Designer und Verleger spricht über das Lebenswerk Paul Renners und zeigt unveröffentlichtes Material aus dem Nachlass, den er 2003 zufällig bei einem Antiquar in Überlingen am Bodensee erstanden hat. Vortrag und Ateliergespräch im Atelier Beinert | Berlin am Donnerstag, 29. April 2010 um 20:00 Uhr im Atelier Wolfgang Beinert | Berlin, Görlitzer Straße 51, 10997 Berlin.

 

Kurz vorweg

Ich habe einen ähnlichen Vortrag über Paul Renner im Sommer 2006 im Museum für Druckkunst Leipzig gehört – und gesehen. Obwohl ich Horst Moser seit vielen Jahren bereits kannte, war ich sehr überrascht, wie gut er erzählen kann. Ich war damals von den Novitäten des Vortrags so begeistert, dass er mir versprechen musste, diesen Vortrag bald auch in meinem Atelier zu halten. Durch meinen Umzug von München nach Berlin ist etwas Zeit vergangen. Aber nun ist es endlich soweit …

 

Zu Horst Moser

Horst ist mein zweiter Gast in Berlin. Ich habe ihn 1994 kennengelernt, als wir beide für Leica Camera in Solms arbeiteten. Ich gestaltete damals einen Fotoband, er produzierte die Leica World, ein Magazin über Fotografie der Leica Camera AG.

Horst Moser (independent medien design) ist heute ein sehr erfolgreicher Editorial Designer – und seit einiger Zeit auch Verleger von schönen Fotobüchern (moser books) und der Do-it-yourself-Zeitschrift CUT – Leute machen Kleider. Seine Spezialgebiete sind Bücher, Magazine und Zeitschriften. Er und seine Frau Ilse arbeiten zusammen mit rund einem Dutzend Mitarbeitern in ihrem Gestaltungsbüro »independent Medien-Design« an der Isar in der Widenmayerstraße, so u.a. für Baedecker, Callwey, Caritas, Credit Suisse, Gräfe und Unzer, Hallwag und Siemens.

Horst Moser hat Grafikdesign an der Fachhochschule in Nürnberg studiert, dann Kunst, Kunsterziehung und Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit 1984 ist er im Mediendesign tätig. Er wurde vielfach ausgezeichnet, so auch von der society of publication designers in New York. Er gilt als leidenschaftlicher Sammler von Zeitschriften und Magazinen – und Gerüchte besagen, dass er diesbezüglich eines der großen Archive in Deutschland besitzen soll.

 

Zum Thema

Horst Moser spricht in diesem Ateliergespräch über das Lebenswerk Paul Renners und zeigt unveröffentlichtes Material aus dem Nachlass, den er 2003 zufällig bei einem Antiquar in Überlingen am Bodensee erstanden hat. Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf dem universellen Talent Paul Renners, den man üblicherweise nur als Entwerfer der Futura kennt.

Er war Maler, Schriftentwerfer, Designer, Buchgestalter, Kunsttheoretiker und Lehrer. Paul Renner war bis zu seiner Entlassung 1933 der erste Direktor der international renommierten Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker in München, an der auch Jan Tschichold, Herbert Post, Georg Trump u.a. unterrichteten. Seine Bücher, Aufsätze und Vorträge zu den Themen Schrift, Typographie, Farbenlehre und Buchgestaltung sind zu verstreut, um sich ein Bild seiner außerordentlichen Fähigkeiten machen zu können.

Sein 1932 in der Schweiz erschienenes Buch Kulturbolschewismus, eine Streitschrift gegen die nahende Hitlerdiktatur, konnte in Deutschland nicht gedruckt werden. Gemeinsam mit Thomas und Heinrich Mann hielt er in der sogenannten Tonhallenrede ein kulturelles Plädoyer von hohem Rang. Als künstlerischer Leiter des Georg Müller Verlages in München hat er auch in der Disziplin Corporate Design für Verlage Maßstäbe gesetzt.

 

Zu Paul Renner

Paul Renner wurde am 9. August 1878 in Wernigerode geboren. Er studierte Malerei an den Akademien in Berlin, Karlsruhe und an der Debschitzschule in München. 1911 gründete er zusammen mit Emil Preetorius die Münchner Schule für Illustration und Buchgewerbe, die später mit der Debschitzschule, einer Privatschute für freie und angewandte Kunst, zu den Münchner Lehrwerkstätten ausgebaut wurde. 1926 wurde er Leiter der Graphischen Berufsschulen der Stadt München. Ihr gliederte er 1927 die Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker an.

Vor sieben Jahren erwarb Horst Moser bei einem Antiquar am Bodensee eine Kiste mit sensationellem Inhalt: ein Teil des Nachlasses des weltberühmten Typographen Paul Renner (Futura).

Vor sieben Jahren erwarb Horst Moser bei einem Antiquar am Bodensee eine Kiste mit sensationellem Inhalt: ein Teil des Nachlasses des weltberühmten Typographen Paul Renner (Futura).

 

1933 – das Jahr, in dem Adolf Hitler zum Ehrenbürger der Stadt München ernannt wird – diffamierten nationalsozialistisch gesinnte Kollegen, insbesondere aus den Reihen des Bundes der Deutschen Gebrauchsgraphiker (heute BDG Bund Deutscher Grafik-Designer e.V.), Paul Renner als Kulturbolschewisten. Trotz seiner intensiven Bemühungen, den Sachverhalt richtigzustellen, wird Renner von den Münchner Behörden als Direktor entlassen.

Seit 1934 lebte Paul Renner zurückgezogen als Maler am Bodensee, wo er am 25. April 1956 starb. Seine wichtigsten Veröffentlichungen: Typographie als Kunst (1922), Mechanisierte Graphik (1930) und Das moderne Buch (1948). Seine Satzschrift Futura (1927) wurde ein Welterfolg und gehört auch heute noch zu den am meisten benutzten Schriften.

 

Resümee


 

Paul Renner. Ohne Rücksicht auf sich selbst

Dieser Vortrag hat mich irgendwie aufgewühlt. Das lag aber nicht etwa daran, dass die Raumakustik anfänglich etwas dürftig war oder Horst Moser vielleicht etwas zurückhaltend vortrug oder wie Kerstin Berger, 31grad branddesign, anmerkte, sich manchmal vielleicht zu viele Abbildungen auf einem Präsentationschart einfanden. Nein es lag daran, über was in der ersten Hälfte des Vortrags zwischen den Zeilen gesprochen wurde: Nämlich über Zivilcourage!

Ich persönlich konzentrierte mich eigentlich nur noch auf die Statements eines Mannes, eines engagierten Kollegen, der in einer finstersten Zeit menschliche Werte vertrat, von denen er zutiefst überzeugt war; und das auch noch in einer unbeschreiblich großmütigen Art. Ehrlich gesagt, ich wüsste nicht, was ich tun würde, wenn mich neidische, minderbegabte und kleingeistige Kollegen so an den Pranger stellen – mich, meine Familie und mein näheres Umfeld existenziell bedrohen.

Garantiert wäre ich nicht so ruhig und höflich geblieben, so wie Paul Renner. Christhard Landgraf, zappo – Agentur für Kommunikation Berlin, brachte es für mich auf den Punkt: »Darum sind Personen, wie Paul Renner, die sich gegen den Mainstream stellen, als Vorbilder unverzichtbar«. Auch wenn vielleicht für den einen oder anderen der gestalterische Aspekt Renners im Vortrag etwas zu kurz gekommen schien, fanden alle mit denen ich sprach – um nochmals Herrn Landgraf zu zitieren -, »die Darstellung einer bedeutenden Gestalterpersönlichkeit sehr informativ und äußerst anregend«.

Ich muss gestehen, mich persönlich hat der typographische und gestalterische Aspekt an diesem Abend nicht so sehr interessiert. Futura hin oder her. Horst Moser hat mir Paul Renner als Mensch näher gebracht. Das hat mich berührt. Er hat mir einen Renner nähergebracht, der mich inspiriert, auch weiterhin über den beruflichen Tellerrand zu schauen und jüngere Kolleginnen und Kollegen zu fördern, insbesondere in einer Zeit der beruflich kurzfristigen Ichbezogenheit.

Horst Moser, independent Medien-Design, München (mitte), geht kurz vor Beginn des Ateliergesprächs mit seinen beiden "Vorlesern" Anne Hofmann, Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Design (rechts) und Hannes Wanderer, Verleger von Peperoni Books, Berlin (links), die Briefe und Aufsätze von, an und über Paul Renner durch.(mitte), geht kurz vor Beginn des Ateliergesprächs mit seinen beiden "Vorlesern" Anne Hofmann, Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Design (rechts) und Hannes Wanderer, Peperoni Books, Berlin (links), die Briefe und Aufsätze von, an und über Paul Renner durch.

Horst Moser, independent Medien-Design, München (mitte), geht kurz vor Beginn des Ateliergesprächs mit seinen beiden „Vorlesern“ Anne Hofmann, Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Design (rechts) und Hannes Wanderer, Verleger von Peperoni Books, Berlin (links), die Briefe und Aufsätze von, an und über Paul Renner durch.

Horst Moser (rechts vorne) war sehr überrascht, dass sich im Atelier so viele Zuhörer einfanden. Auch der Urenkel von Paul Renner, Christian M. von Halem (erste Reihe links) war unter den Zuhörern. Während seines Vortrages erwähnte Horst Moser, dass er die Erfahrung machen musste, dass sich für Paul Renner kaum jemand interessieren würde; insbesondere die Landeshauptstadt München nicht, obwohl Renner dort ja bekanntlich maßgeblich viele Jahre an der Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker gewirkt hat.

Horst Moser (rechts vorne) war sehr überrascht, dass sich im Atelier Beinert so viele Zuhörer einfanden. Auch der Urenkel von Paul Renner, Christian M. von Halem (erste Reihe links) war unter den Zuhörern. Während seines Vortrages erwähnte Horst Moser, dass er die Erfahrung machen musste, dass sich für Paul Renner kaum jemand interessieren würde; insbesondere die Landeshauptstadt München nicht, obwohl Renner dort ja bekanntlich maßgeblich viele Jahre an der Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker gewirkt hat.

Horst Moser gliederte seinen über zweistündigen Vortrag in unterschiedliche Kapitel. Anfangs führte er mit einer Zeitschiene von 1875 bis 2000 in das Thema ein. Anhand von Zeitzeugen Renners, beispielsweise Georg Hartmann (1870–1954), Walter Tiehmann (1876–1951), Georg Müller (1877–1977), Emil Preetorius (1883–1973) und Jan Tschichold (1902–1974) schuf er chronologische Bezugspunkte.

In regelmäßigen Abständen lasen Hannes Wanderer (links stehend, daneben Wolfgang Beinert) und Anne Hofmann (hinten rechts) Passagen aus Briefen von Paul Renner vor. Einer davon war vom 27. April 1933, den er an die Landesgruppe Bayern des Bundes Deutscher Gebrauchsgraphiker (heute BDG) in München richtete, nachdem die ihn als Kulturbolschewisten "aus der Landesliste gestrichen" hatte. Auffallend an Renners Schreiben war, wie großmütig und höflich er auf eine derart unbeschreibliche Willkür und Grausamkeit seiner Kollegen reagierte und auch noch Kollegen, wie z. B. Jan Tschichold, in Schutz nahm. Neben Notizen von Heinz Haushofer (1869–1946) wurde auch ein Brief von Thomas Mann (1875–1955) an Paul Renner vorgelesen, in dem sich der Nobelpreisträger mit den politischen Betrachtungsweisen Renners solidarisch erwies und ihm Mut zusprach.

In regelmäßigen Abständen lasen Hannes Wanderer (links stehend, daneben Wolfgang Beinert) und Anne Hofmann (hinten rechts) Passagen aus Briefen von Paul Renner vor. Einer davon war vom 27. April 1933, den er an die Landesgruppe Bayern des Bundes Deutscher Gebrauchsgraphiker (heute BDG) in München richtete, nachdem die ihn als Kulturbolschewisten „aus der Landesliste gestrichen“ hatte. Auffallend an Renners Schreiben war, wie großmütig und höflich er auf eine derart unbeschreibliche Willkür und Grausamkeit seiner Kollegen reagierte und auch noch Kollegen, wie z. B. Jan Tschichold, in Schutz nahm. Neben Notizen von Heinz Haushofer (1906–1988) wurde auch ein Brief von Thomas Mann (1875–1955) an Paul Renner vorgelesen, in dem sich der Nobelpreisträger mit den politischen Betrachtungsweisen Renners solidarisch erwies und ihm Mut zusprach.

Horst Moser (rechts) zeigte in seinem Vortrag viele Fotos, Briefe, Notizen, Manuskripte, Arbeitsproben und Dokumente von Paul Renner. Selbst eine Umsatzsteuer-Voranmeldung an das Finanzamt Überlingen war dabei, in der Renner für den Monat September 1953 einen monatlichen Gesamtumsatz von DM 4.026,50 deklarierte. Für die damaligen Nachkriegsverhältnisse gehörte Renner somit zu den Gutverdienern des grafischen Gewerbes. Links: Hannes Wanderer.

Horst Moser (rechts) zeigte in seinem Vortrag viele Fotos, Briefe, Notizen, Manuskripte, Arbeitsproben und Dokumente von Paul Renner. Selbst eine Umsatzsteuer-Voranmeldung an das Finanzamt Überlingen war dabei, in der Renner für den Monat September 1953 einen monatlichen Gesamtumsatz von DM 4.026,50 deklarierte. Für die damaligen Nachkriegsverhältnisse gehörte Renner somit zu den Gutverdienern des grafischen Gewerbes. Links: Hannes Wanderer.

Bemerkenswert: Viele Gäste nahmen eine weite Anreise in Kauf, um den Vortrag über Paul Renner zu hören. Beispielsweise Frau Prof. Gisela Grosse (links) aus Münster und die Designerin und Dozentin Katrin Süss (mitte) aus Dresden. Rechts daneben die Grafikdesignerin Cornelia Schmidt, Berlin.

Bemerkenswert: Viele Gäste nahmen eine weite Anreise in Kauf, um den Vortrag über Paul Renner zu hören. Beispielsweise Frau Prof. Gisela Grosse (links) aus Münster und die Designerin und Dozentin Katrin Süss (mitte) aus Dresden. Rechts daneben die Grafikdesignerin Cornelia Schmidt, Berlin.

Da Teile des gezeigten Materials aus einem nicht dokumentierten Nachlass von Paul Renner stammten, machten sich einige Zuhörern während des Vortrags fleißig Notizen. Auf die Frage hin, ob er seinen Bildmaterial zur Verfügung stellen könnte, antwortete Horst Moser klipp und klar: "Leider nein, denn ich möchte womöglich eines Tages noch ein Buch daraus machen".

Da Teile des gezeigten Materials aus einem nicht dokumentierten Nachlass von Paul Renner stammten, machten sich einige Zuhörern während des Vortrags fleißig Notizen. Auf die Frage hin, ob er seinen Bildmaterial zur Verfügung stellen könnte, antwortete Horst Moser klipp und klar: »Leider nein, denn ich möchte womöglich eines Tages noch ein Buch daraus machen«.

In der zweiten Hälfte seines Vortrages ging Horst Moser speziell auf die Futura und andere Satzschriften ein, die Paul Renner entworfen hatte. Er zeigte in diesem Zusammenhang Originalentwürfe, Schriftsatzproben und Anwendungsbeispiele – von der Deutschen Bahn über VW bis hin zum neuen Corporate Design von Jochen Rädeker für den Art Directors Club Deutschland (ADC). Auf dem Foto rechts: Alexander Luckow, Brandcreation Wien und Berlin.

In der zweiten Hälfte seines Vortrages ging Horst Moser speziell auf die Futura und andere Satzschriften ein, die Paul Renner entworfen hatte. Er zeigte in diesem Zusammenhang Originalentwürfe, Schriftsatzproben und Anwendungsbeispiele – von der Deutschen Bahn über VW bis hin zum neuen Corporate Design von Jochen Rädeker für den Art Directors Club Deutschland (ADC). Auf dem Foto rechts: Alexander Luckow, Brandcreation Wien und Berlin.

Auf diesem Präsentationschart legte Horst Moser das Majuskelalphabet der Futura über die Capitalis Monumentalis des Trajanisches Alphabets. Sein Fazit: Die Futura ist im Wesentlichen eine Kopie einer gemeißelten römischen Lapidarschrift – nur ohne Serifen.

Auf diesem Präsentationschart legte Horst Moser das Majuskelalphabet der Futura über die Capitalis Monumentalis des Trajanisches Alphabets. Sein Fazit: Die Futura ist im Wesentlichen eine Kopie einer gemeißelten römischen Lapidarschrift – nur ohne Serifen.

Nach dem rund zweistündigen Vortrag von Horst Moser meldeten sich noch einige Zuhörer zu Wort. Hier im Bild Jörg Schaefer, Dozent für Designgeschichte und Rhetorik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW).

Nach dem rund zweistündigen Vortrag von Horst Moser meldeten sich noch einige Zuhörer zu Wort. Hier im Bild Jörg Schaefer, Dozent für Designgeschichte und Rhetorik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW).

Florian Fischer, Berater, Publizist und Mitbegründer von MetaDesign, Berlin zu Wolfgang Beinert: "Die Futura ist der absolute Quatsch – als Gebrauchsschrift. Der Renner ist ein phantastischer Mann ...".

Florian Fischer, Berater, Publizist und Mitbegründer von MetaDesign, Berlin, zu Wolfgang Beinert: „Die Futura ist der absolute Quatsch – als Gebrauchsschrift. Der Renner ist ein phantastischer Mann …“.

Christhard Landgraf, zappo – Agentur für Kommunikation Berlin: "Ich denke, dass in der heutigen Zeit unter dem Deckmantel des Designers als Dienstleister, für seinen Kunden und für die zu gestaltenden Produkten, keiner den Designer als verantwortungsvoll handelndes, gesellschaftliches Individuum wahrnehmen will. Was verschärfend dazu kommt, die meisten Kollegen sind mit dieser Rolle auch zufrieden ..."

Christhard Landgraf, zappo – Agentur für Kommunikation Berlin: „Ich denke, dass in der heutigen Zeit unter dem Deckmantel des Designers als Dienstleister, für seinen Kunden und für die zu gestaltenden Produkte, keiner den Designer als verantwortungsvoll handelndes, gesellschaftliches Individuum wahrnehmen will. Was verschärfend dazu kommt, die meisten Kollegen sind mit dieser Rolle auch zufrieden …“

Die Typographen Prof. Jay Rutherford, Bauhaus-Universität Weimar, und Prof. Gerd Fleischmann, ehemals Fachhochschule Bielefeld und Mitbegründer des Forum Typografie. Prof. Fleischmann: "Ich bin aber doch irritiert, dass Horst Moser die große Monographie zu Paul Renner von Christopher Burke, die Robin Kinross zunächst in seinem Verlag Hyphen Press veröffentlicht hat, nicht erwähnt hat."

Die Typographen Prof. Jay Rutherford, Bauhaus-Universität Weimar, und Prof. Gerd Fleischmann, ehemals Fachhochschule Bielefeld und Mitbegründer des Forum Typografie. Prof. Fleischmann: »Ich bin aber doch irritiert, dass Horst Moser die große Monographie zu Paul Renner von Christopher Burke, die Robin Kinross zunächst in seinem Verlag Hyphen Press veröffentlicht hat, nicht erwähnt hat.«

Zwei gut gelaunte Kolleginnen von der AGD (Allianz deutscher Designer): Helga Lieser, Regionalsprecherin Berlin, und Susanne Babst.

Zwei gut gelaunte Kolleginnen von der AGD (Allianz deutscher Designer): Helga Lieser, Regionalsprecherin Berlin, und Susanne Babst.

 

Zum Schluss noch herzlichen Dank an alle Protagonisten des Ateliergesprächs. An Horst Moser für seine kostbare Zeit, an Anne Hofmann und Hannes Wanderer für Ihre spontane Bereitschaft, Ihre Rollen als Gäste gegen die der Vorleser einzutauschen. Und natürlich ein Merci an meine vielen Gäste, Kollegen und Freunde, die teilweise von sehr weit her angereist kamen.

Wolfgang Beinert
Everything good is fragile … Save it!
Berlin, 3. Mai 2010

 

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Weiterführende Informationen

Horst Moser: www.independent-medien-design.de
moser Verlag: www.moser-verlag.com

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Atelier Beinert | The Fine Art of Graphic Design
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