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Jammert nicht! Krempelt die Ärmel hoch und packt an …

Jammert nicht! Krempelt die Ärmel hoch und packt an …

Ein Interview mit Wolfgang Beinert über Grafikdesign, Dozenten, Studenten, Zukunftsängste und die Ausbildungsmisere in Deutschland. Geführt von Margit Drescher und Björn Schmidt.

 

Wie definierst Du Kommunikationsdesign?

Als ein Medium, Sprache und Gedanken in einer immer komplizierter werdenden Welt transparent und verständlich darzustellen, komplexe Zusammenhänge sichtbar, lesbar und kommunizierbar zu machen; als die visuelle Gestaltung einer mehrdimensionalen materiellen oder digitalen Arbeit in der Art, dass Inhalt, Bild, Schrift und Trägermaterial sowie die Anordnung von Text und Bild ein ästhetisch anspruchsvolles und didaktisch befriedigendes Ganzes ergeben; und nicht zuletzt als die sowohl handwerkliche wie auch produktionstechnische Umsetzung und Implementierung eines graphischen Entwurfs. Im übrigen ziehe ich den international verständlichen Begriff »Grafikdesign« vor.

 

Welche Bedeutung hat für Dich Design?

Design ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Alltagskultur. In meiner individuellen Interpretation – ein unverzichtbarer Katalysator und zugleich Reflektor an der Schnittstelle von Kunst und Lebenswelt.

 

Warum wurdest Du Designer?

Das ist die Quintessenz geradezu chronischer Indoktrination. Langer Rede kurzer Sinn: Ich wurde zum Grafiker, Typograph und Photograph, ohne dass ich es eigentlich wollte und merkte. Umständehalber.

Wolfgang Beinert in seinem Münchner Atelier am Englischen Garten beim Beantworten der Fragen. Auch hier galt die Devise: Mach alles mit Liebe, Leidenschaft und Neugierde ...

Wolfgang Beinert in seinem Münchner Atelier am Englischen Garten beim Beantworten der Fragen. Auch hier galt die Devise: Mach alles mit Liebe, Leidenschaft und Neugierde …

 

Warum unterrichtest Du jetzt?

»Teile dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen«. Das Zitat stammt vom Dalai Lama, es spricht mir aus dem Herzen. Außerdem lerne ich selbst gerne, suche stets den Kontakt zu Gleichgesinnten und halte das Unterrichten für eine sinnvolle Form des sozialen Engagements.

 

Wie würdest Du Deinen Beruf selbst bezeichnen?

»Ich bin ein Kommunikator«.

 

Bist Du neben Deiner Lehrtätigkeit noch künstlerisch aktiv?

Umgekehrt. Ich bin neben meinem »Künstlersein« noch als Dozent aktiv! Im übrigen verwahre ich mich gegen die typisch deutschromantische Wischiwaschi-Begrifflichkeit der »künstlerischen Tätigkeit«. Was ich mache, ist Grafikdesign, Typographie und Photographie. Ich mache keine »Kunst«. Auch wenn das andere so nennen mögen. Aber was ist schon Kunst? Und außerdem: Was ist Design?

 

Hast Du Texte zum Thema Gestaltung verfasst?

Klar. Mittlerweile über 500 große und kleine Aufsätze. Mehrheitlich über und zu Typographie, Schrift- und Typographiegeschichte, Grafikdesign und Print-Herstellung. Ich bin der Herausgeber von Typolexikon.de.

 

Welche Ziele hast Du im Bezug auf Design und Gestaltung?

Ich verstehe diese Frage nicht.

 

Wie möchtest Du die Entwicklung von Design und Gestaltung beeinflussen?

Unsere Berufsgattung ist ja bekanntlich noch sehr jung. Sie ist in dieser Form gerade mal 50 Jahre alt. Hier gibt es also viel zu tun. Beispielsweise den Stellenwert unseres Berufs in der Gesellschaft konkret darzustellen, das Bewusstsein für eigene standespolitische Anliegen zu schärfen und eine Art »Lobby« zu organisieren, wie sie die Architekten und Juristen seit Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden haben; mehr Engagement des einzelnen Designers in unserer Stadt zu fördern, auch direkt Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen – selbst Politik machen, warum nicht?

 

Hast Du Vorbilder (im Bereich Design und außerhalb)?

Gütige Menschen und Menschenrechtsaktivisten außerhalb von Westeuropa haben für mich Vorbildcharakter. Ansonsten habe ich kein personifiziertes Idol, dem ich nachstreben möchte.

 

Wovon lässt Du Dich inspirieren?

Von der Literatur und den Wissenschaften. Von bibliophil gestalteten Büchern. Von moderner Kunst. Von Technik ab der Industrialisierung, von naturwissenschaftlichen und völkerkundlichen Museen, von zeitgenössischer Literatur, von Philosophie, vom Handwerk der Antike und der Renaissance, von fremden Kulturen, von der Musik, dem Mittelmeer und den Allgäuer Alpen. Von mediterraner Kulinarik. Vom Pariser Chic. Vom britischen Humor. Von geistreichen Gesprächen über Gott und die Welt.

 

Gibt es eine konkrete Erfahrung, die Dich geprägt hat?

Oh ja. Nicht nur eine. Aber die gehören hier nicht her.

 

Was ist Deine persönliche Motivation für den Beruf als Designer?

»Designer« zu sein ist für mich mehr Berufung als nur einfach Beruf im Sinne eines Jobs; ich realisiere mein Tun primär als Ausdruck einer Lebenseinstellung, sehe in ihm eine Haltung wiedergespiegelt, ja in vielleicht pathologischer Weise fokussiert, meine Erfahrung von »Welt« in ihren vielfältigsten Bedingungen, Prozessen und Phänomenen zu analysieren, sie zu sezieren und wieder zusammenzubauen, sie neu zu ordnen – zu »gestalten« und darüber mit anderen zu kommunizieren.

Björn Schmidt führte zusammen mit Margit Drescher eine Interviewserie im Rahmen des Hochschulprojekts »Designcenter München«. Sie stellten Anfang 2005 allen Dozenten der Hochschule München die gleichen Fragen, um diese im Webspace zu publizieren. Die Mehrheit der Professoren und Lehrtätigen der FH München weigerte sich allerdings, diese Fragen zu beantworten. Auf der Website www.designcenter-muenchen.de wurden die wenigen, geführten Interviews dann schlussendlich veröffentlicht. Das Projekt und auch die Interviews löste weit über den Fachbereich Design lebhafte Diskussionen aus.

Björn Schmidt führte zusammen mit Margit Drescher eine Interviewserie im Rahmen des Hochschulprojekts »Designcenter München«. Sie stellten Anfang 2005 allen Dozenten der Hochschule München die gleichen Fragen, um diese im Webspace zu publizieren. Die Mehrheit der Professoren und Lehrtätigen der FH München weigerte sich allerdings, diese Fragen zu beantworten. Auf der Website www.designcenter-muenchen.de wurden die wenigen, geführten Interviews dann schlussendlich veröffentlicht. Das Projekt und auch die Interviews löste weit über den Fachbereich Design lebhafte Diskussionen aus.

 

Was ist Deine Motivation als Dozent?

Unbeeindruckt von allgegenwärtigem Mittelmaß, drohender Willkür und amateurhafter Beliebigkeit, hyperflexiblen Seilschaften und beratungsresistenten Borniertheiten sonder Zahl möchte ich meinen Studenten und Kollegen Alternativen aufzeigen; sie darin unterstützen, sich gegen verstaubte Bildungsnormen und verkorkste Traditionalismen erfolgreich zu wehren und dazu beitragen, dass München sich zu einem Ort entwickelt, an dem die multidisziplinäre Kenntnis vom Wesen des Designs – hier schließe ich die Photographie und den Autorenfilm mit ein – durch Initiative und leidenschaftliches Engagement gefördert, weitergegeben, kultiviert und vor allem authentisch gelebt wird! Dass sich »Liebe, Leidenschaft und Neugierde« in Bezug auf unseren Beruf, der in jeglicher Hinsicht interessant, wichtig und aufregend ist, bezahlt machen. Früher oder später.

 

Hast Du Dir Deinen Beruf als Designer so vorgestellt wie er ist?

Keineswegs. Ich hatte ja niemals beabsichtigt, Designer zu werden, also hatte ich auch keine konkreten Vorstellungen.

 

Entspricht Dein Beruf als Dozent Deinen Vorstellungen?

Das ist kein Beruf, sondern blanker Idealismus. Im übrigen ein klares Nein. Die Dozententätigkeit an der FH-München entspricht zwar in groben Zügen meinen Erwartungen, meinen Vorstellungen aber noch lange nicht. Doch im Vertrauen auf das Prinzip Hoffnung läßt sich sogar die Enttäuschung ganz gut in Grenzen halten. Allerdings glaube ich nicht, dass ich hier alt werde. Ehrlich gesagt, ich passe einfach hier nicht her. Zuviel Mittelmaß … aber ein Versuch ist es wert.

 

Wie wird sich in Deinen Augen unser Beruf verändern?

Ich stelle folgende Thesen zur Diskussion: Wir stehen am Anfang eines multidisziplinären Strukturwandels mit weitaus gravierenderen Folgen als den durch die Typographie Gutenbergs bewirkten. Arbeit wird zur Tätigkeit, analoge Handlungsweisen werden zur Flexibilität, mechanische Zeit wird zur Echtzeit, Sendemasten ersetzen Bahnhofsuhren, Beschleunigung wird zur Gleichzeitigkeit und unsere Lebensräume und Werte werden sich weiterhin nachhaltig verändern. Es bricht das Jahrhundert eines weiblicheren Denkens an! Wer diese Veränderungen erkennt und konstruktiv zu nutzen weiß, wird sicherlich zu den Gewinnern gehören. Und spätestens am Ende dieses Jahrzehnts werden intelligente Super-Echtzeit-Netzwerke eine neuartige und individualisierte Kommunikation ermöglichen.

Unser Berufsbild wird sich fundamental verändern. Das dann überwiegend digitale Grafikdesign wird sich megadisziplinär entfalten, beispielsweise in den Kategorien bewegtes Bild, Ton, Interfacekonzepte und Medieninformatik. Aufwendige Printprodukte werden in vieler Hinsicht immer mehr zu einer Art Luxuskultur. Im übrigen zeichnen sich schon jetzt nur mehr zwei Entwicklungsmöglichkeiten für junge Berufsanwärter ab und es braucht keinen Propheten für den Appell: Ihr Designer in spe, entweder ihr werdet User, Reinabwickler und Verwerter, also reine Sachbearbeiter, oder ihr benutzt euren Grips und werdet Schöpfer, Gestalter, Autoren. Letzteres wird sicherlich viel Wissen und viel Einsatz erfordern. Aber keine Angst, ihr benutzt ja sowieso nur knapp 5% eurer Gehirnkapazität. Dazwischen wird es leider kaum noch Platz für Säumige, Unentschlossene und diverse para-professionelle Akrobatik geben, dazu sind die informatischen Prozesse in der westlichen Welt schon zu weit fortgeschritten und vor allem zu sehr spezialisiert.

Das alte Design ist tot – es lebe das neue Design! Ich persönlich finde diese Transformation durchaus positiv und konstruktiv. Sie birgt ungeahnte Chancen und so manche Nische für Qualitäten und Größenordnungen jeglicher Art. Außerdem sorgt dieser Transformationsprozess dafür, dass sich die Branche endlich neu formiert und konsolidiert. Interessante und spannende, ja aufregende Zeiten erleben wir gerade, nicht wahr?

 

Seit wann unterrichtest Du?

Im Atelier bilde ich seit 2001 Volontäre aus und betreue Studenten, seit 2003 unterrichte ich an meiner Typoakademie und seit 2004 lehre ich an der FH München.

 

Was waren Deine Beweggründe, an die Hochschule München zu gehen?

Der neue Dekan des Fachbereichs 12, Herr Prof. Michael Keller, bat mich darum. Und ich habe dankend angenommen.

 

Was glaubst Du, befähigt Dich im besonderen Maße Studenten zu unterrichten?

Ich bin mir manchmal nicht sicher, dass ich dazu geeignet bin. Ich habe keinerlei pädagogische Ausbildung und mein heißblütiges Temperament wird mir manchmal zum Hindernis. Es kostet mich gerade sehr viel Kraft, aus den sublimen Sphären meines Elfenbeinturms in der Kaulbachstraße herabzusteigen, um den beinharten Realitäten an der FH-München unverzagt in die Augen zu schauen.

 

Arbeitest Du gerne mit Studenten?

Kommt darauf an, wer die Studenten sind.

 

Unterrichtest Du gerne?

Warum meint ihr, dass ich diesen Fragebogen ausfülle?

 

Welche Vorraussetzungen sollten Design-Studenten für das Studium mitbringen?

Freude, Neugierde, Phantasie, Leistungsbereitschaft.

 

Was sind die häufigsten Fehleinschätzungen der Studienanfänger?

  1. Dass Designer »Künstler« sind.
  2. Dass Design nichts mit Betriebswirtschaft, Technik, Jura, Natur- und Geisteswissenschaften zu tun hat.
  3. Dass das Studium im FB 12 für eine erfolgreiche Karriere reicht.
  4. Dass jeder Dozent im FB 12 gleich kompetent ist.
  5. Dass der Junkfood aus dem Stullenbistro von schräg gegenüber etwas mit Esskultur zu tun hat. Allerdings: So manchen dieser Fehleinschätzungen unterliegen nicht nur Studienanfänger!

Hast Du irgendwelche Empfehlungen an die Studenten (vor, während und nach dem Studium)?

Vergesst die »Ars vivendi« nicht. Und benutzt immer Sonnencreme!

 

Bildest Du Dich weiter, wo und wie?

Logisch! Permanent und konsequent. Fachübergreifend. Überall. Nachts lege ich mir Bücher unter das Kopfkissen.

 

Wie würdest Du Dein Unterrichtskonzept beschreiben?

Eine Mischung aus Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt und Sergeant Pepper auf dem Exerzierplatz.

 

Wo liegen Deine inhaltlichen Schwerpunkte, die Du vermitteln willst?

Wen es interessiert, der kann sich detailliert in der Projektbeschreibung unter www.designcenter-muenchen.de informieren.

 

Wo willst Du Deine Studenten hinbringen?

Zu der Erkenntnis, dass Gestaltung im Kopf beginnt. Und dass man sich der Liebe und dem Kochen stets mit ganzem Herzen widmen sollte.

 

Wie erkennst Du Talente?

Ich bin leider kein Zeichen- oder Fotolehrer, der Talente auf einem Blatt Papier oder aufgrund einer »Mappe« erspüren kann. Angeborene Begabung und Fähigkeiten im Grafikdesign zu erkennen, ist ziemlich schwer und ein langwieriger Prozess. Grafikdesign ist ja bekanntlich multidisziplinär. Also etwas für Renaissance-Menschen. Und so ein multidisziplinäres schöpferisches Talent wäre dann ja wohl im Sinne Wahrings ein Genie! Im übrigen haben Menschen unterschiedliche Talente. Erschwerend kommt im Design natürlich hinzu, dass es nahezu keine Standards oder einheitliche Betrachtungsweisen gibt. Und da wären dann auch noch die Spätzünder und die hübschen Blendgranaten …

 

Wie förderst Du diese?

Die Frage solltet eigentlich ihr beantworten.

 

Was sagst Du zur Bildungsmisere in Deutschland?

Ich denke jetzt mal nur an unsere Fakultät für Design. Im Detail betrachtet, ist sicherlich einiges optimierungsbedürftig: Zu dünne Finanzausstattung, einige fragwürdige Lehrende, überholte Lehrinhalte, Kleinstaaterei etc. Sicherlich ist es auch nötig, dem einen oder der anderen tüchtig auf die Zehen zu treten.

Aber richtig ist auch, dass wir Möglichkeiten und Chancen haben, die keine Generation vor uns hatte! Denkt nur mal an das riesige Potential, das uns die eingegliederte Fotoakademie bietet. Etwas besseres konnte dem FB 12 nicht passieren. Viele Lehrende und Studenten sind z.Zt. bemüht, die Gunst der Stunde sinnvoll zu nutzen. Sie investieren viel »private« Zeit, um die augenblicklich etwas ungünstigen Rahmenbedingungen an unserer FH konstruktiv zu verändern. Bald haben wir einen gemeinsamen Campus. Dann kann »zusammenwachsen, was zusammengehört«.

Und hier in München stehen uns Bibliotheken, Museen, Theater, Konzertsäle, Medien, Internet und tausend andere Dinge der Wissensvermittlung zur Verfügung, die nebenbei bemerkt, weltweit ihresgleichen suchen. Dinge, die in Deutschland auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten mit viel Geld gefördert werden. Ihr müßt die Dinge nur nutzen! Überall und jeden Tag gibt es in München Vorträge von interessanten Menschen, die euch Wissen vermitteln können und möchten. In den meisten Fällen sogar kostenlos.

Wann seid ihr das letzte Mal in der Bayerischen Staatsbibliothek gewesen? In einem Vortrag der Max-Planck-Gesellschaft? In einer der Pinakotheken? In einem kostenlosen Kurs an der LMU? In der IHK? In den Kammerspielen oder einem kleinen Off-Theater? Wann habt ihr euch eine »Sinar« in der Clemensstaße ausgeliehen? Wißt ihr überhaupt, was eine Sinar ist? Ein Medienlabor für ein eigenes Projekt genutzt? Wie oft wart ihr auf einem Nährwert-Vortrag bei unseren Industriedesignern in der Infanteriestraße? Kennt ihr überhaupt das Angebot der FH an frei zugänglichen Projekten und Vorträgen? Dann schaut mal auf die Website. Ihr werdet staunen! Wißt ihr, wie viele Kurse allein die Münchner Volkshochschule jährlich anbietet? Für einen Preis, da bekommt ihr in eurer Stammdisco nicht einmal ein laues Bier!

Wir sind hier von geballtem Wissen und omnipräsenter Bildung umgeben. Worauf wartet ihr eigentlich noch? Greift einfach zu! Stellt Fragen! Die Welt ist keine flimmernde Mattscheibe. Die Welt ist rund und bunt! Der entscheidende Punkt ist aber doch ein ganz anderer: Wir werden uns von der »Schneller-Höher-Weiter-Mentalität« verabschieden müssen. Eigeninitiative ist gefragt. Qualität, Nachhaltigkeit und Rhythmus werden wichtiger sein als Quantität, Kürze und Takt. Das ist natürlich eine heftige Umstellung, für viele.

Insbesondere für Faulenzer, Profiteure und kategorische Besitzstandswahrer, die sich ja momentan mit Händen und Füßen gegen diesen Strukturwandel wehren. Aber denkt daran: Das war schon im alten Rom so und diese Typen mussten kurz oder lang immer das Feld räumen.

 

Was unterscheidet unsere Fachhochschule von anderen Fachhochschulen, Universitäten und Akademien?

Kann ich nicht beurteilen.

 

Was ist Deine Meinung zu der aktuellen Designkultur in München?

München und Designkultur? Da ist wohl der Wunsch Vater des Gedankens. München ist diesbezüglich noch weit hinter dem Limes. Noch! Deshalb hier mein Zauberspruch (der immer funktioniert): Nicht jammern, Ärmel hochkrempeln, anpacken, es gibt viel zu tun. Die spürbaren Transformationen unseres Fachbereichs und das Designcenter sind immerhin ein wenn auch bescheidener Anfang …

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Atelier Beinert | The Fine Art of Graphic Design
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