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Qualtität beginnt mit Q wie Qual. Zitat von Wolfgang Beinert, Designer und Fotograf, Atelier Beinert | Berlin
Atelier Beinert | Berlin : The Fine Art of Graphic Design and Photography
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| Archiv : Medien- und Presseinformationen

Presseinformation vom 15.1.2004
Haus in München für Kulturzentrum gesucht
Wolfgang Beinert plant in München mit Cora von Pein und Maria Franke ein Kulturzentrum für Design, Typographie und Fotografie.

Der erste Schritt ist getan: Wolfgang Beinert wird im Frühjahr 2004 in Kooperation mit Cora von Pein [bürovonpein] und Maria Franke [Geschäftsführerin bayern design] ein »Kulturzentrum für Design, Typographie und Fotografie« in München gründen. Eine Privatinitiative, die sich primär als gemeinnützig und als nicht gewinnorientiert versteht.



Um diese couragierte Initiative allerdings realisieren zu können, benötigen die Initiatoren dafür noch ein kostenneutrales bzw. kostengünstiges Haus mit einer Gesamtfläche von 300 qm bis ca. 600 qm in der Münchner Innenstadt. Bevorzugte Stadtteile sind Altstadt, Au, Bogenhausen, Haidhausen, Maxvorstadt, Isarvorstadt, Lehel, Ludwigvorstadt, Neuhausen, Schwabing oder Schwanthaler Höhe.

Unterstützung, Tips und Informationen für diese Initiative sind den Initiatoren natürlich jederzeit und gerne willkommen.

DIE AUSGANGSSITUATION
Der Journalist Jann Gerrit Ohlendorf wählte für seinen Artikel über die Design-Szene Münchens die Headline »Viel Talent, wenig Zusammenhalt« [FAZ 9.2.2003]. Er stellte fest, dass sich in München eine Design-Szene noch nicht entwickelt hat, obwohl »[...] nicht wenige Designer aus München in aller Welt angesehen sind [...]«. Der Lampen-Designer Ingo Maurer meinte in der gleichen Kolumne »Es gibt keine Designszene in München, absolut nichts gibt es«. Ein paar Zeilen darunter schmetterte Grafiker Pierre Mendell: »Gutes Design hat mit München nichts zu tun«. Und wie steht es um unsere Ausbildungsstätten? Viele Kollegen/innen sind sich darin absolut einig: »Unsere Design-Lehrer, Dozenten und Professoren in München gehören sicherlich nicht zu den besten der Republik, und die, die engagiert sind und Reputation besitzen, unterrichten außerhalb von München« [»München - die heimliche Hauptstadt des Designs in Deutschland? Eine Standortbestimmung. Werkstattgespräch vom 20.3.2003].

Eine Metropole wie München ohne funktionierende und vernetzte Design-Szene? Eine Stadt, die das wirtschaftliche Potential und den kulturellen Stellenwert von »Design« noch nicht erkannt hat? Schlampige Recherche eines Journalisten und flotte Sprüche - oder stimmt das alles?

Im wesentlichen stimmt sicher die Recherche von Jann Ohlendorf. Die Stadt München und das Land Bayern verbuchen hier gewaltige Defizite; ein gemeinnütziges, nicht primär profitorientiertes und kulturförderndes Engagement auch von Unternehmerseite ist im Zeitalter des Shareholder-Value-Denkens und der leeren öffentlichen Kassen selten bis gar nicht in Sicht.

Allerdings gibt es eine Ausnahme – eine Privatinitiative: das Atelier Wolfgang Beinert. Hier finden seit dem Jahre 2000 regelmäßig Werkstattgespräche, Lesungen und Foren statt. Das Münchner Atelier entwickelte sich in den letzten zwei Jahren zu einem Knotenpunkt in der Design-Community.

Dort ist die Nachfrage nach Erfahrungsaustausch unter Kollegen und Wissensvermittlung inzwischen gewaltig geworden. Das Atelier stößt in diesem Segment an seine Grenzen. Deshalb erscheint der nächste Schritt zur Gründung eines »Kulturzentrums für Design, Typographie und Fotografie« nur logisch und konsequent. Ebenso haben sich inzwischen zwei patente »Mitstreiterinnen« gefunden: Cora von Pein und Lisa Maria Franke.

EINE ERSTE VISION
Das geplante Kulturzentrum für Design, Typographie und Fotografie, so der vorläufige Arbeitstitel, soll sich als kreatives Impulsforum, praxisnahe Schnittstelle und multiple Aktionsplattform in München entwickeln und etablieren, als ein kritisches und kompetentes Forum in sämtlichen gestalterisch relevanten Aspekten unserer Lebens- und Alltagskultur. Ein Ort, der offen ist für Ideen und Aktivitäten; ein Ort, der auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

Das Kulturzentrum für Design, Typographie und Fotografie wird anfänglich folgende Institutionen integrieren:

1. Designforum München. Multidisziplinäre Begegnungsstätte [Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft] für Werkstattgespräche, Vorträge, Konferenzen, Diskussionen, Lesungen, Konzerte und Projekte.
2. Galerie für Design, Typographie und Fotografie.
3. Typoakademie München. Weiterbildung, Vorlesungen, Kurse, Seminare, Tutorium.
4. Typographisches Institut München. Institut zur Erforschung und Dokumentation von Typographie, Schrift und Bild sowie der digitalen Schriftlichkeit.
5. Fachbereichsbibliothek [Design, Typographie, Fotografie].
6. bürovonpein. Visuelle Kommunikation.
7. Atelier Beinert. Projektwerkstätten für künstlerische Typographie und experimentelle Fotografie.

Das Kulturzentrum für Design, Typographie und Fotografie wird eine Stätte der Gemeinschaft sein, des zwanglosen einander Begegnens von Professionisten und Auszubildenden, von Kreativen und Unternehmern, des kollegialen Austauschens von Erfahrungen, der interdisziplinären Wissensvermittlung und der konstruktiven Diskussion. Kurz: ein Ort der gelingenden Kommunikation, der weit über die Stadtgrenze von München hinaus seine wirkungsvolle Strahlkraft entfalten wird.

Der Nutzen für die Landeshauptstadt München und das Land Bayern liegt auf der Hand: Das Kulturzentrum für Design, Typographie und Fotografie wird den Wirtschaftsstandort München und seine kulturelle Infrastruktur bereichern.

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Goodby Microbrain City! Ein Interview mit dem Grafikdesigner und Typographen Wolfgang Beinert über die Münchner Designszene. Geführt von Margarete Morché für das Designmagazin novum 02.2006 ...

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München - die heimliche Hauptstadt des Designs? Eine Standortbestimmung. Vorstellung der bayern desgin im Atelier Beinert

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