Atelier Beinert | Berlin und München : Grafikdesign, Typographie, Fotografie  
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FOTOAUSSTELLUNG
Künstler der Galerie für Fotografie Wäcker & Jordanow stellen in München aus
Vernissage am 9.11.2005 um 19:00 Uhr, Dauer der Fotoausstellung 10.11.2005–14.1.2006

ANDREJ BAROV, GUIDO BASELGIA, EVA LEITOLF, REGINA SCHMEKEN, MARGRIET SMULDERS, HANS-CHRISTIAN SCHINK, MARTIN KOLLAR UND WOLFGANG BEINERT
in der Galerie für Fotografie Wäcker & Jordanow, Gollierstraße 17 in München.
Von Dr. Erika Wäcker-Babnik und Elka Jordanow.

Die Galerie Wäcker & Jordanow zeigt erstmals Arbeiten aus der Werkserie Colours of Fragrance von Andrej Barov. Der russische Künstler hat sich einen Namen gemacht durch seine Auseinandersetzung mit digitaler Fotografie und Bildbearbeitung, deren Möglichkeiten er von virtuellen dreidimensionalen Darstellungen bis hin zum abstrakten und monochromen Bild hin auslotet. In Colours of Fragrance fotografiert er Parfums in ihren Flacons und bearbeitet danach einen Längsschnitt der digitalisierten Bilder am Computer. Die dabei entstehenden Farbverläufe reflektieren die charakteristischen Farben der Dürfte in den Flakons. Parallel zu der Ausstellung in der Galerie zeigt das Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke in München die Ausstellung Colour Matrix mit Installationen der Digital Art von Andrej Barov (7.10.–9.12.2005)


Sankai Juku Sankai Juku
von Wolfgang Beinert, Rom 1989

Eine Apotheose der Sinnlichkeit; pathetische Wahlverwandschaft zu Genet und de Sade; ein erotisches Bild, in dem rituelle Tänzer in der Tradition des Kabuki (japanisches Tanztheater) zu fleischfressenden Pflanzen werden.

Vintage [Baryt-Abzug, 32 x 44 cm]
inkl. Galerierahmen Buche, 70 x 90 cm und Passepartout
2.700,- Euro


Anlässlich des zweijährigen Bestehens der Galerie Wäcker & Jordanow werden außerdem ausgewählte fotografische Arbeiten von Künstlern gezeigt, die in Einzelausstellungen in der Galerie zu sehen waren: Die großformatigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Landschaften aus dem hohen Norden Finnlands und Norwegens von Guido Baselgia zählen zu den Meisterwerken fotografischen Schaffens in der Schweiz.

In so unterschiedlichen Werkserien wie Nachkriegszeit (Beirut) und den Naturbildern treibt die Münchner Fotografin Eva Leitolf mit Mitteln wie »Bild im Bild« und »Abbilder vom Abbild« ein tiefgründig-faszinierendes Spiel mit verschiedenen Betrachtungsebenen.

Regina Schmeken zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Fotografen, deren politische Arbeiten, Künstler- und Politikerportraits sowie freie künstlerische Schwarz-Weiß-Fotografien sich fest in das kollektive Bildgedächtnis eingeschrieben haben.

Mit ihren theatralisch inszenierten Kompositionen aus Pflanzen, Gläsern, Spiegeln und Wasser knüpft die niederländische Künstlerin Margriet Smulders an die Tradition der barocken Stillebenmalerei ihres Heimatlandes an.


Muhammad Ali Mr. Securityman
von Wolfgang Beinert, München 2001

Am Rande einer Demonstration von Rechtsextremisten entsteht ein visueller Dialog zwischen einer Ikone des Sports, dem Boxweltmeister Muhammad Ali, und einem der Protagonisten.

Vintage [Baryt-Abzug, 30 x 40 cm]
inkl. Galerierahmen Buche, 70 x 90 cm und Passepartout
2.700,- Euro


Der Gestalter, Autor und Fotograf Wolfgang Beinert zeigt zwei seiner Arbeiten: »Sankai Juku«, Apotheose der Sinnlichkeit; pathetische Wahlverwandschaft zu Genet und de Sade; ein erotisches Bild, in dem rituelle Tänzer in der Tradition des Kabuki (japanisches Tanztheater) zu fleischfressenden Pflanzen werden. Seine andere Fotografie: »Mr. Securityman«. Ein Motiv, dass am Rande einer Demonstration von Rechtsextremisten in München 2001 entstand. Ein visueller Dialog zwischen einer Ikone des Sports, dem Boxweltmeister Muhammad Ali, und einem der Protagonisten. Beinert´s Bilder haben eine ganz eigene Atmosphäre und Dichte, erzählerisch, poetisch, doch auch flüchtig.

Martin Kollar gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten der jungen slowakischen Dokumentarfotografie. Mit leiser Ironie, viel Sinn für bildnerische Dramaturgie und einem ausgeprägten Gespür für den richtigen Moment fängt er scheinbar banale, oftmals absurde Phänomene des alltäglichen Lebens ein und zeichnet so ein sarkastisches Gesellschaftsportrait des heutigen Osteuropa.

Hans-Christian Schink, geboren 1961, Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, besetzt durch seinen analytisch-kühlen Blick auf den Dialog zwischen Natur und Zivilisation eine eigenständige Position in der aktuellen Fotokunst.


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Telefon +49.(0)30.28 875 890
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