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| Selbstdarstellung des Goethe-Instituts. | Jahrbuch des Goethe-Instituts. | 50-jähriges Jubiläum des Goethe-Instituts. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Informationsbroschüre für Sponsoren unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Corporate Design des Goethe-Instituts (Goethe-Forum). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Theaterfotografie (Goethe-Forum). | Standildfotografie (Volker Schlöndorff). | Portraitfotografie (Asiatische Filmwoche). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Theaterfotografie (Tanzfestival). | Still-Fotografie (Filmwochen). | Portraitfotografie (Literaturwoche). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PROJEKT Corporate Identity (CD/CC). AUFTRAGGEBER Goethe-Institut e.V. BRANCHE Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. UNSERE LEISTUNGEN Designmanagement, Projektmanagement, Corporate Design, Graphic Design, Illustration, Kalligraphie, Typographie, Fotografie, Druckvorstufe und Druckabwicklung. ANMERKUNG Für das Goethe-Institut wurden vom Atelier Beinert seit Anfang der 1990er Jahre unzählige Public Relations- und Publikationsmittel entwickelt und produziert, die erstmals in der Geschichte des Goethe-Insituts in einen internationalen Designkontext gestellt wurden. Viele dieser Publikationen wurden mit Duzenden internationalen Designpreisen ausgezeichnet. Für die Zentralverwaltung des Goethe-Instituts entstanden ab 1992/93 erstmals CD-Komponenten, so u.a. das Corporate Design des Goethe-Forums, die Erstkonzeption, Gestaltung und Einführung des Jahrbuchs sowie des ersten Presseservices »aktuell«. In diesem Zeitraum wurden auch das Printdesign erstmals mit den neuen digitalen Medien [Internet, eMail, SQL] verknüpft. So erfolgte beispielsweise die Texterfassung des Jahrbuchs [eine Art Geschäftsbericht des Goethe-Insituts] – damals noch revolutionär, heute selbstverständlich – erstmals über das World Wide Web. Damit wurde auch die digitale Ära in der Öffentlichkeitsarbeit des Goethe-Insituts eingeleitet. In diesem Zeitfenster wurde auch in Zusammenarbeit mit der Zentralverwaltung eine Stabsstelle für Kultursponsoring konzipiert, realisiert und ausgestattet. Nahezu alle Kommunikationsmaßnahmen waren für das Goethe-Institut und für die deutsche Kultur- und Bildungspolitik noch sehr avantgard, was zu unzähligen Pro- und Contra-Diskussionen führte. Manches davon ist heute selbstverständlich geworden. |
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| »Wie Sie wissen, habe ich Ihre Arbeit für das Goethe-Institut sehr geschätzt. Möge es so bleiben und weitergehen! Und behalten Sie sich die Liebe zum Detail!« Dr. Horst Harnischfeger eh. Generalsekretär des Goethe-Instituts München, 23.7.1999 »(...) es macht mir immer wieder Freud, Ihre Arbeiten zu sehen, und so bin auch überzeugt, dass Sie im weltweiten Maßstab zu Recht ausgezeichnet wurden (...).« Dr. Horst Harnischfeger eh. Generalsekretär des Goethe-Instituts München, 1.3.2002 »In dieser Papierflut ist es eine wohltuende Abwechslung, wenn man Arbeiten wie die Ihrige in die Hände bekommt. Dem optischen Vergnügen gesellt sich sogleich ein haptisches hinzu und nur ungern legt man das Werk wieder aus der Hand, um sich wieder dem alltäglichen Papier zuzuwenden.« Prof. Dr. Hilmar Hoffmann eh. Präsident des Goethe-Instituts München, 26.7.1999 »(...) Deine Arbeiten für das Goethe-Institut … es sind vom Aufwand und Güte ganz ungewöhnliche Arbeiten und nach Brody und Carson hochmodern (...).« KURT WEIDEMANN Typograph, Designer und Lehrer Stuttgart, 24.8.1999 |
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| Zum Corporate Design des Goethe-Forums von Sabine Schacher Beinerts Ziel bestand darin, einheitliche Gestaltungsparameter zu schaffen. Dabei stützt er sich hauptsächlich auf eine durchgängige Bildsprache sowie auf wiederkehrende typografische Elemente. Wissentlich der Problematik, dass in der Regel kein professionelles Bildmaterial für die jeweiligen Veranstaltungsprogramme des Goethe-Forums und auch kein Fotoetat zur Verfügung stehen wird, macht Beinert aus der Not eine Tugend. Er modifiziert die Bilder und legt sie alle im Duplexverfahren an. Dabei verwendet er stets natürliche Farbtöne, die aus der klassischen Fotografie stammen. Braun, Blau und Grün. Ein weiteres übergreifendes Element ist das extreme Querformat der Bilder, welches einer Bühne oder dem Format einer Kinoleinwand ähnelt. Diese allen Arbeiten zugrunde liegenden Merkmale garantieren nicht nur einen hohen Wiedererkennungswert, sondern sie ermöglichen eine einheitliche Verarbeitung von Ausgangsmaterialien mit sehr unterschiedlicher Qualität, Anmutung und Farbe. Mit diesem Gestaltungskonzept kann Beinert schnell und kostengünstig Bildvorlagen verarbeiten, egal ob es sich um einen privaten Schnappschuss oder ob es sich um eine professionelle Fotografie handelt. Die Selbstdarstellung des Goethe-Forums ist aus der Mitte heraus aufgebaut. Dadurch schafft Beinert den Freiraum mit der Typografie zu spielen und trotzdem einer fundamentalen Ordnung zu folgen. Er positioniert die Bilder in der horizontalen Mitte und spiegelt sie im Heftfalz vertikal. Durch dieses Verzerren und Spiegeln der Bilder wird die Wirklichkeit relativiert. Es kommt zu einer Traumhaftigkeit, die den individuellen Eindruck des Zuschauers widerspiegelt. Das auf dem Altarumschlag abgebildete Motiv scheint unendlich und übergreifend zu sein. Es verbindet den Umschlag wie ein Band mit den Innenseiten. Auf der Titelseite wird der zentrische Aufbau noch typografisch durch das sehr einem Kreis ähnliche O der Schrift Mason untermauert. O ist sowohl ein Buchstabe im Wort Forum als auch ein grafisches Signet für ein Forum und es ähnelt dem Signet des Goethe-Instituts. Das Wort Forum kommt ursprünglich aus dem lateinischen und bedeutet unter anderem Marktplatz oder Platz der öffentlichen Aussprache. Die Schrift Mason enthält sowohl klassische als auch moderne Elemente aus den unterschiedlichsten Schriftkulturen. Dadurch wird das Verständnis des Goethe-Instituts als deutsches Kulturinstitut mit dem Goethe-Forum als Plattform für interkulturellen Austausch in Verbindung gesetzt. Die von Jonathan Barnbrook in London entworfene und bis 1998 kaum in Deutschland verwendete Schrift ist sehr breit geschnitten und passt so gut zum ungewöhnlichen Format der Bilder. Die Corporate AES Schriftentrilogie stammt von dem Stuttgarter Schriftgestalter Prof. Kurt Weidemann. Beinert verwendet die Schriftsippe in allen Arbeiten für das Goethe-Institut. Die einzelnen Schriftschnitte der Trilogie lassen sich miteinander sehr gut mischen, da sie den gleichen Duktus haben und somit ein harmonisches Ganzes ergeben. Als Brotschrift verwendet Beinert die Corporate A, für die diversen Auszeichnungen die gemeinen Caps der Corporate sowie die Corporate S in den Schnitten normal und fett. Die Kapitelüberschriften sind ebenfalls in gemeinen Kapitälchen geschrieben. Das Besondere daran ist jeweils die Anfangsbuchstabe, in der Kursiven der Corporate A gesetzt ist. Eine besondere gestalterische Herausforderung war für Beinert der linksbündige handkorrigierte Schweizer Flattersatz, der schon fast ein Blocksatz ist. Insgesamt hat Beinert dem Goethe-Forum ein starkes Erscheinungsbild verliehen, welches vielfältig anwendbar und auf die unterschiedlichsten Medien projizierbar ist. Obwohl er konequent den CD-Gedanken pflegt, sind die einzelnen Veranstaltungsprogramme immer wieder sehr unterschiedlich. Manchmal sehr streng. Manchmal verspielt. Je nach Sinn und beabsichtigter Anmutung. Beinert gelingt es immer wieder, das Corporate Design als Korsett und nicht als Zwangsjacke zu verstehen. |
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© 2013 Atelier Beinert | Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Design Studio für visuelle Kommunikation, Kultur- und Unternehmenskommunikation. Unter den Linden 16, 10117 Berlin.
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