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Curt-Frenzel-Stadion Augsburg

Corporate Design, °2

Curt-Frenzel-Stadion Augsburg

Curt-Frenzel-Stadion

Eishockeystadion und Wintersportzentrum Augsburg

 

Projekt. Dreidimensionaler Schriftzug für das Wintersportzentrum der Stadt Augsburg.
Auftraggeber. Stadt Augsburg, AGS Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung.
Branche. Kommune, Sport.
Leistungen. Entwurf, Konstruktion und Implementierung eines hocheffizienten LED-Schriftzuges für die Süd- und Ostfassade des Wintersportzentrums Augsburg.
Anmerkung. Der Gestaltungsauftrag bestand darin, einen Schriftzug aus Profilbuchstaben in Form einer technisch modernen und energetisch nachhaltigen Leuchtschrift (mindestens 80% Einsparung bei gleicher Helligkeit) für die Außenbeschriftung des Augsburger Curt-Frenzel-Stadions (CFS) im Zuge der Modernisierung (Umbau des offenen Stadions zu einer Halle) zu finden. Das Curt-Frenzel-Stadion ist sowohl das Wintersportzentrum der Stadt Augsburg als auch ein Stadion der Deutschen Eishockey Liga, in der der Eishockey-Club »Augsburger Panther« seine Heimspiele austrägt. 



Der Stadionname erinnert an den Verleger der Augsburger Allgemeinen Zeitung »Curt Frenzel« (1900–1970), der langjähriger Vorsitzender des Augsburger Eislaufvereins (AEV) und ein großer Förderer des Augsburger Eishockeysports war. 1971 wurde das Stadion nach ihm benannt. Betreiber des CFS ist die Stadt Augsburg.

Das CFS ist in seiner Bauform ein nüchterner, schlichter Industriezweckbau. Die Außenformen des Stadions basieren primär auf den geometrischen Formen Drei- und Viereck. Gleiches gilt für die Struktur der Außenverkleidung sowie für die nächtliche Lichtinstallation und das dadurch sichtbare Montagegitter unterhalb der dann transparenten Außenverkleidung.

Der neue Schriftzug des CFS besteht aus Majuskeln einer konstruierten Grotesk, die in ihrer Form einer klassischen »Futura« von Paul Renner (1878–1956) nachempfunden wurde. Allerdings wurde im Gegensatz zu einer Werksatzschrift die Typometrie, also die Letternarchitektur, in ihrer Proportion speziell für die Dreidimensionalität (also die x, y, z-Koordinatenachsen) angepaßt. Die serifenlosen Majuskeln passen sich somit in Form und Material der farblichen Anmutung und der Lichtreflexion des Stadions bzw. der Umgebung sowie der nächtlichen Lichtinstallation an, insbesondere wenn der Blick seitlich auf den Schriftzug fällt.

Sowohl die ehemalige Beschriftung in einer »Futura Black« – also die nicht mehr existierende »Stadionschrift«, welche damals in Beton gegossen war – als auch die neue Beschriftung des CFS stammen somit aus der gleichen Schriftepoche. Beide Schriften wurden von der Bauhaus-Typographie inspiriert und streng nach den Konstruktionsprinzipien »Kreis und Gerade« geschnitten, was dem Zweckbau und der nächtlichen Lichtinstallation des CFS sehr entgegenkommt – und vielleicht sogar auch eine Art typographischer Tradition des CFS darstellt.

  Portfolio »The Fine Art of Graphic Design« als PDF-Download.

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Wolfgang Beinert | Berlin: Graphic Design Studio
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